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zu häufig gestellten
Fragen

Fragen zum Verein

Wir bie­ten ein alters­ge­rech­tes Training für fol­gen­de Zielgruppen an:

  • Minis zwi­schen 5 – 7 Jahre
  • Kinder zwi­schen 8 – 12 Jahre
  • Jugendliche zwi­schen 13 – 17 Jahre
  • Erwachsene ab 18 Jahre

Wir bie­ten dir 1x kos­ten­lo­ses Probetraining pro Sportangebot. Lerne uns dabei per­sön­lich ken­nen. Packe beque­me Sportbekleidung, etwas zu trin­ken und gute Laune ein. In den Trainingsräumen trai­nie­ren wir grund­sätz­lich bar­fuß.

Ganz ein­fach: find im Kursplan den für dich pas­sen­den Kurs. Anschliessend bestä­tigst du online dei­ne gewünsch­te Kursteilnahme über den Kurs Check-In. Im Anmeldeformular wählst du dann als Ticket das „Probetraining“ an. Solltest du nach dei­ner Kursbestätigung es doch nicht zum Training schaf­fen, mel­de dich über das glei­che Formular wie­der ab, damit du dein Anspruch auf ein kos­ten­lo­ses Probetraining nicht ver­lierst.

Als Gast kannst du mit­tels Einzeltickets (Drop-Ins) oder 10er-Tickets am Training teil­neh­men. Dies ist beson­ders dann zu emp­feh­len, wenn du zeit­lich nicht regel­mä­ßig am Training teil­neh­men kannst, oder dir Zeit las­sen willst, das Karate und unse­ren Verein bes­ser ken­nen­zu­ler­nen.

Als Vereinsmitglied sparst du Geld und erhältst wei­te­re Vorteile. Hier ste­hen dir die 6‑monatige Kurzzeitmitgliedschaft (KZM) oder die Vollmitgliedschaft (VM) zur Verfügung.

Alle Infos inklu­si­ve die Möglichkeit zur Buchung der Tickets und zum Download des Mitgliedsvertrags fin­dest du unter Mitgliedschaften & Preise.

  1. Mitgliedschaftsvertrag online aus­fül­len, down­loa­den, unter­schrei­ben
  2. Vertrag mit Bild per E‑Mail zusen­den an info@sakura-karate.de. Zum Schutz der Umwelt, bit­te kei­ne Briefpost zusen­den. Wenn nicht anders mög­lich bit­te als Briefpost an die Geschäftsstelle:

    SAKURA Karate-Dojo Köln e.V.
    Stolberger Str. 378
    50933 Köln

Durch die Bestätigung dei­ner Kursteilnahme über den Kurs Check-In kön­nen die Trainer die Anzahl dei­ner Teilnahmen nach­voll­zie­hen, was sich im Falle einer Karate Prüfung vor­teil­haft für dich aus­wirkt, da du eine Mindestzahl an Teilnahmen nach­wei­sen musst.

Die Anmeldung erlaubt es den Trainern ihreTrainingseinheiten im vor­aus zu pla­nen und an die Gruppengröße und Graduierung der erwartetenTeilnehmer anzu­pas­sen, oder sich ihre teil­wei­se sehr wei­ten Anreisen zu spa­ren, inso­fern kei­ne Trainingsteilnahmen bestä­tigt wur­den.

Unter dem Menüpunkt Mitgliedschaften & Preise fin­dest du die aktu­el­len Beiträge und Gebühren.

Alle unse­re Fotos fin­dest du in unse­ren Fotogalerien.

Fragen zum Karate

Karate wird heut­zu­ta­ge als ein ganz­heit­li­ches System ange­bo­ten:

  • Kunst mit erzie­he­ri­scher Wertevermittlung (Respekt, Disziplin, Etikette, …) 
  • Breiten‑, Gesundheits- und Wettkampfsport
  • Selbstverteidigung

Es gibt eine Vielzahl von Karate Stilrichtungen, von non-contact, über semi- bis full­cont­act Stilen. Zu den vier größ­ten tra­di­tio­nel­len japa­ni­schen non-contact Stilrichtungen zäh­len: 

Jaein. Es liegt am jewei­li­gen Trainer/ Verein, wo der Schwerpunkt liegt. Die im Formenlauf (Kata) „codier­ten“ SV-Prinzipien und Techniken bil­den einen guten Ansatz für rea­lis­ti­sche Selbstverteidigung. Die SAKURA Trainer legen wir gro­ßen Wert die­sen Aspekt zu trai­nie­ren.

Nein. Gürtelprüfungen sind kei­ne Pflicht, aber sie sind ein gute Motivationshilfe. Die Gürtelfarben spie­geln zudem den eige­nen Wissenstand in der Regel wie­der und hel­fen den Mitschülern, die Rangordnung und Hierarchie im Verein nach­zu­voll­zie­hen, so dass die Zeremonie und Etikette ein­ge­hal­ten wer­den kann.

Karate kön­nen alle im Rahmen ihrer kör­per­li­chen, moto­ri­schen und geis­ti­gen Fähigkeiten trai­nie­ren. Einschränkungen soll­ten dem Trainer im Voraus gemel­det wer­den, um eine adäqua­te Betreuung zu gewähr­leis­ten.

Der Kampfschrei „Kiai“ bün­delt die kör­per­li­che Energie zu einer har­mo­ni­schen Einheit. Dabei wird eine Silbe (z.B. „Eyyth!“, „Yaaa!“) laut geru­fen. Der Kiai wird bei einer beson­ders kräf­ti­gen Technik ein­ge­setzt.

Dōgi. International ist es gebräuch­lich an die trai­nier­te Kampfkunst die Silbe „Gi“ anzu­hän­gen. Im Karate heißt der Anzug somit Karategi. Er besteht aus einem Oberteil (jap. „Uwagi“), einer Hose (jap. „Zubon“) und einem Gürtel (jap. „Obi“). Der ein­heit­li­che weis­se Karateanzug ist eine Abwandlung der frü­he­ren japa­ni­schen Unterkleidung und wur­de mit dem Graduierungssystem (Gürtelfarben) von Gichin Funakoshi, dem Begründer des moder­nen Karate-dō, ein­ge­führt.

SAKURA ist Mitglied im Deutschen Karate Verband. Der DKV wird als Mitglied des Deutschen Olympischen Sportbundes vom IOC aner­kannt. Zum DKV zäh­len 16 Landesverbände an mit über 2.400 Vereinen, Clubs und Schulen und ins­ge­samt über 150.000 Mitgliedern. (Quelle: Wikipedia)

Im SAKURA trai­nie­ren wir Shōtōkan (jap. „Haus des Pinienrauschen“), den am wei­tes­ten ver­brei­te­ter Stil. Die Merkmale des Stils sind der tie­fe Stand, sowie dyna­mi­sche und kraft­vol­le Bewegungen. Als Begründer gilt Funakoshi Gichin (1868 – 1957), obwohl er selbst für ein ein­zi­ges stil­rich­tungs­frei­es Karate.

Wir prak­ti­zie­ren zudem das Stiloffene Karate (SOK), eine Stilrichtung und Prüfungsmethode zugleich im Deutschen Karate Verband. Sie bie­tet allen klei­ne­ren Stilrichtungen des Verbands einen „Dachbegriff“ um sich zu eta­blie­ren, sowie gro­ßen Stilen (z.B. Shōtōkan, Gōjū-Ryū,…) eine ein­heit­li­che Prüfungsmethode.

Alles Infos zu Gürtelprüfungen fin­dest du im Bereich Karateprüfung.

Es gibt meh­re­re Arten den Gürtel zu bin­den. In unse­rem Video-Tutorial fin­dest du eine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie du den Gürtel bin­den könn­test. Viel Erfolg!

Schau dir hier unser Videoanleitung an: https://youtu.be/87J3njToAwg 

Fragen zum Karate-Wettkampf

Das Debut des WKF Leichtkontakt Karate als olym­pi­sche Sportart fand bei den Olympischen Spielen 2021 in Japan statt. Leider hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) Karate für die olym­pi­schen Sommerspiele in Paris 2024 Karate wie­der abge­wählt, um auch ande­ren Sportarten die Plattform bie­ten zu kön­nen. Auch ohne Olympiade wer­den im Sportkarate regel­mä­ßig natio­na­le und inter­na­tio­na­le Wettkämpfe abge­hal­ten. Die Weltmeisterschaften fin­den alle 2 Jahre statt.

Im Karate Wettkampf unter­schei­det man zwi­schen zwei Disziplinen:

  • KATA / Formlauf

    In der Disziplin KATA 型 (jap. Form, Muster) tre­ten die Sportler im Einzel- oder Teamwettbewerb an und zei­gen benann­te, fest­ge­leg­te Technikabfolgen. Im Team-Wettbewerb muss zudem eine ein­stu­dier­te Choreographie zur Anwendung der Techniken am Partner vor­ge­führt wer­den. Bewertet wird die tech­ni­sche und ath­le­ti­sche Ausführung.

  • KUMITE / Freikampf
    In der Disziplin KUMITE 組手 (jap. grei­fen­de, ver­schlun­ge­ne Hände) tre­ten zwei Sportler gegen­ein­an­der an und ver­su­chen einen Punktsieg für sich zu erzie­len. Auch Team Wettkämpfe sind mög­lich. Man unter­schei­det zwi­schen dem Vollkontakt und dem Leichtkontakt Karate. Letzteres trai­nie­ren wir im SAKURA.

Nach dem WKF/DKV Regelwerk wird der sport­li­che Wettkampf im Freikampf (KUMITE) im Leichtkontakt Punktesystem durch­ge­führt, bei dem es um die kon­trol­lier­te Ausführung der Technik, ohne Wirkungstreffer ankommt. Dennoch ist das Tragen einer Schutzausrüstung bestehend aus Zahn‑, Brust‑, Tief‑, Schienbein‑, Spann- und Faustschutz Pflicht um vor unge­woll­ten Verletzungen bei die­ser dyna­mi­schen Sportart zu schüt­zen.

Das im SAKURA trai­nier­te „Sportkarate“ ist eine Form des Leichtkontakt Karate (bei Kindern U16 ist gar kein Kontakt erlaubt) bei dem Kämpfer um Punkte kämp­fen und Verletzungen ver­mie­den wer­den sol­len. Wettkämpfe wer­den nach dem Regelwerk der World Karate Federation (WKU) und des Deutschen Karate Verbandes (DKV) aus­ge­tra­gen.

Round-Robin

Das Round-Robin („Jeder gegen Jeden“) Format garan­tiert den Teilnehmern eine hohe Anzahl an Kämpfen. Der Nachteil ist die lan­ge Zeitdauer. Das Format eig­net sich für klei­ne Wettbewerbe ohne Zeitdruck, oder für Team-Wettbewerbe. Bei gro­ßen Turnieren kön­nen ein­zel­ne Pools mit wenig Startern eben­falls im Round-Robin Format aus­ge­tra­gen wer­den.

K.O. System

Das K.O. System ist ein belieb­tes Format bei vie­len Anmeldungen und einem begrenz­ten Zeitrahmen. Gewinner kom­men eine Runde wei­ter. Verlierer schei­den aus. Dadurch kön­nen Turniereinsteiger, aber auch Favoriten (bei ungüns­ti­ger Paarung), schon sehr früh das Turnier ver­las­sen. Bei lan­gen Anreisen und hohen Anmeldegebühren bie­tet die­ses Format für Sportler wenig Anreiz zur Teilnahme.

K.O. mit Trostrunde

Karate Wettbewerbe im WKF/DKV wer­den grund­sätz­lich im „K.O. System mit Trostrunde“ aus­ge­tra­gen, wenn nicht anders aus­ge­schrie­ben. In der soge­nann­ten Hauptrunde wird Platz 1 und Platz 2 im K.O. System ermit­telt. Das Finale der Hauptrunde wird manch­mal auch als „gro­ßes Finale“ bezeich­net. Anschliessend fin­det die Trostrunde statt. Hier tre­ten nur die Teilnehmer an, die in der Hauptrunde gegen die spä­te­ren Finalisten ver­lo­ren haben. Ebenfalls im K.O System geht es bis ins „klei­ne Finale“, in der bei­de Kontrahenten jeweils eine Bronze Medaille erhal­ten.

Die Paarungen in Runde 1 wer­den von der Wettkampfleitung im Losverfahren ermit­telt. Um Favoriten mög­lichst spät im Turnier auf­ein­an­der­tref­fen zu las­sen (und somit den Wettkampf auch für Zuschauer span­nend zu hal­ten), kann die Paarung der bekann­ten Favoriten in der ers­ten Runde auch gesetzt („see­ded“) wer­den.

Hauptrunde

Runde 1
(Viertelfin)

  1. A vs. – → Pool 1 Kampf 1 Sieger: A
  2. B vs. C → Pool 1 Kampf 2 Sieger: C
  1. D vs. E → Pool 2 Kampf 1 Sieger: D
  2. F vs. G → Pool 2 Kampf 2 Sieger: F

Runde 2
(Semifin)

  1. A vs. C → Pool 1 Kampf 3 Poolfinale Sieger: A
  2. D vs. F → Pool 2 Kampf 3 Poolfinale Sieger: D

Runde 3
(Fin)

  1. A vs. D → Gold Silber Kampf 7 Finale

Trostrunde

T‑Runde 1

  1. – vs. C → Kampf 8 Sieger: C
  2. E vs. F → Kampf 9 Sieger: F

T‑Runde 2

  1. C vs. F → Bronze Bronze Kleinfinale

Beispiel eines Turniers im K.O. mit Trostrunde Format mit 7 Teilnehmern, und einem Freilos ©. Die ers­te Runde wur­de so gesetzt (see­ded), dass die Favoriten A und D frü­hes­tens in Runde 3 auf­ein­an­der­tref­fen kön­nen.

Das Karate Training im SAKURA wird vor­nehm­lich als Breitensport betrie­ben. Unsere Trainer besit­zen, als akti­ve und ehe­ma­li­ge Wettkämpfer, das Know-How ambi­tio­nier­te Karatekas opti­mal für die Teilnahme an Wettkämpfen vor­zu­be­rei­ten. Für Interessierte wur­de zu die­sem Zweck ein Leistungskader auf­ge­baut.

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