Datenschutz

Präambel

Der SAKURA Karate-Dojo Köln e.V. ver­ar­bei­tet in viel­fa­cher Weise auto­ma­ti­siert per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten (z.B. im Rahmen der Vereinsverwaltung, der Organisation des Sportbetriebs, der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins). Um die Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes zu erfül­len, Datenschutzverstöße zu ver­mei­den und einen ein­heit­li­chen Umgang mit per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten inner­halb des Vereins zu gewähr­leis­ten, gibt sich der Verein die nach­fol­gen­de Datenschutzordnung.

§ 1 Allgemeines

Der Verein ver­ar­bei­tet per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten u.a. von Mitgliedern, Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Sport- und Kursbetrieb und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowohl auto­ma­ti­siert in EDV-Anlagen als auch nicht auto­ma­ti­siert in einem Dateisystem, z.B. in Form von aus­ge­druck­ten Listen. Darüber hin­aus wer­den per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten im Internet ver­öf­fent­licht und an Dritte wei­ter­ge­lei­tet oder Dritten offen­ge­legt. In all die­sen Fällen ist die EU-Datenschutz-Grundverordnung, das Bundesdatenschutzgesetz und die­se Datenschutzordnung durch alle Personen im Verein, die per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten ver­ar­bei­ten, zu beach­ten.

§ 2 Verarbeitung personenbezogener Daten der Mitglieder

1. Der Verein ver­ar­bei­tet die Daten unter­schied­li­cher Kategorien von Personen. Für jede Kategorie von betrof­fe­nen Personen wird im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten ein Einzelblatt ange­legt. 

2. Im Rahmen des Mitgliedschaftsverhältnisses ver­ar­bei­tet der Verein ins­be­son­de­re die fol­gen­den Daten der Mitglieder: Geschlecht, Vorname, Nachname, Anschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort), Geburtsdatum, Datum des Vereinsbeitritts, Abteilungs- und ggf. Mannschaftszugehörigkeit, Bankverbindung, ggf. die Namen und Kontaktdaten der gesetz­li­chen Vertreter, Telefonnummern und E‑Mail-Adressen, ggf. Funktion im Verein, ggf. Haushalts- und Familienzugehörigkeit bei Zuordnung zum Familienbeitrag.

3. Im Rahmen der Zugehörigkeit zu den Landesverbänden, deren Sportarten im Verein betrie­ben wer­den, wer­den per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten der Mitglieder an die­se wei­ter­ge­lei­tet, soweit die Mitglieder eine Berechtigung zur Teilnahme am Wettkampfbetrieb der Verbände bean­tra­gen (z.B. Startpass, Spielerpass, Lizenz) und an sol­chen Veranstaltungen teil­neh­men.
So wie die Jahresmeldung zum Versicherungsschutz.

§ 3 Datenverarbeitung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit

1. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit über Vereinsaktivitäten wer­den per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten in Aushängen und in Internetauftritten ver­öf­fent­licht und an die Presse wei­ter­ge­ge­ben. 

2. Hierzu zäh­len ins­be­son­de­re die Daten, die aus all­ge­mein zugäng­li­chen Quellen stam­men: Teilnehmer an sport­li­chen Veranstaltungen, Mannschaftsaufstellung, Ergebnisse, Alter oder Geburtsjahrgang.

3. Die Veröffentlichung von Fotos und Videos, die außer­halb öffent­li­cher Veranstaltungen gemacht wur­den, erfolgt aus­schließ­lich auf Grundlage einer Einwilligung der abge­bil­de­ten Personen. 

4. Auf der Internetseite des Vereins wer­den die Daten der Mitglieder des Vorstands, der Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter und der Übungsleiterinnen und Übungsleiter mit Vorname, Nachname, Funktion, E‑Mail-Adresse und Telefonnummer ver­öf­fent­licht.

§ 4 Zuständigkeiten für die Datenverarbeitung im Verein

Verantwortlich für die Einhaltung der daten­schutz­recht­li­chen Vorgaben ist der Vorstand nach § 26 BGB. Funktional ist die Aufgabe dem Ressort Allgemeine Verwaltung (alt: z.B. dem Geschäftsführer) zuge­ord­net, soweit die Satzung oder die­se Ordnung nicht etwas Abweichendes regelt. 

Der Ressortleiter Allgemeine Verwaltung stellt sicher, dass Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 DSGVO geführt und die Informationspflichten nach Art. 13 und 14 DSGVO erfüllt wer­den. Er ist für die Beantwortung von Auskunftsverlangen von betrof­fe­nen Personen zustän­dig.

§ 5 Verwendung und Herausgabe von Mitgliederdaten und ‑listen 

1. Listen von Mitgliedern oder Teilnehmern wer­den den jewei­li­gen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Verein (z.B. Vorstandsmitgliedern, Abteilungsleitern, Übungsleitern) inso­fern zur Verfügung gestellt, wie es die jewei­li­ge Aufgabenstellung erfor­dert. Beim Umfang der dabei ver­wen­de­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ist das Gebot der Datensparsamkeit zu beach­ten.

2. Personenbezogene Daten von Mitgliedern dür­fen an ande­re Vereinsmitglieder nur her­aus­ge­ge­ben wer­den, wenn die Einwilligung der betrof­fe­nen Person vor­liegt. Die Nutzung von Teilnehmerlisten, in die sich die Teilnehmer von Versammlungen und ande­ren Veranstaltungen zum Beispiel zum Nachweis der Anwesenheit ein­tra­gen, gilt nicht als eine sol­che Herausgabe. 

3. Macht ein Mitglied glaub­haft, dass es eine Mitgliederliste zur Wahrnehmung sat­zungs­ge­mä­ßer oder gesetz­li­cher Rechte benö­tigt (z.B. um die Einberufung einer Mitgliederversammlung im Rahmen des Minderheitenbegehrens zu bean­tra­gen), stellt der Vorstand eine Kopie der Mitgliederliste mit Vornamen, Nachnamen und Anschrift als Ausdruck oder als Datei zur Verfügung. Das Mitglied, wel­ches das Minderheitenbegehren initi­iert, hat vor­her eine Versicherung abzu­ge­ben, dass die­se Daten aus­schließ­lich für die­sen Zweck ver­wen­det und nach der Verwendung ver­nich­tet wer­den.

§ 6 Kommunikation per E‑Mail

1. Für die Kommunikation per E‑Mail rich­tet der Verein einen ver­eins­ei­ge­nen E‑Mail-Account ein, der im Rahmen der ver­eins­in­ter­nen Kommunikation aus­schließ­lich genutzt wird.

2. Der Verein nutzt für die regel­mä­ßi­ge Information der Mitglieder einen inter­nen Newsletter über die E‑Mail-Marketing-Service Plattform mailchimp.com. Der Newsletter infor­miert über aktu­el­le Themen und Angebote rund um den Verein. Die dar­über erho­be­nen per­sön­li­chen Daten (Vorname, Nachname, E‑Mail) wer­den nur zum ange­ge­be­nen Zweck genutzt und wei­ter­ver­ar­bei­tet. Dem Mitglied steht es jeder­zeit zu, den Newsletter abzu­be­stel­len. In die­sem Fall wer­den die Informationen manu­ell per Email an das Mitglied ver­mit­telt.

§ 7 Verpflichtung auf die Vertraulichkeit 

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verein, die Umgang mit per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten haben (z.B. Mitglieder des Vorstands, Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter, Übungsleiterinnen und Übungsleiter), sind auf den ver­trau­li­chen Umgang mit per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten zu ver­pflich­ten. 

§ 8 Datenschutzbeauftragter 

Da im Verein zur Zeit kei­ne 10 Personen stän­dig mit der auto­ma­ti­sier­ten Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten beschäf­tigt sind, hat der Verein kei­nen Datenschutzbeauftragten zu benen­nen.  

§ 9 Einrichtung und Unterhaltung von Internetauftritten 

1. Der Verein unter­hält zen­tra­le Auftritte für den Gesamtverein. Die Einrichtung und Unterhaltung von Auftritten im Internet obliegt dem Ressortleiter Öffentlichkeitsarbeit. Änderungen dür­fen aus­schließ­lich durch den Ressortleiter Öffentlichkeitsarbeit, den Ressortleiter Allgemeine Verwaltung und den Administrator vor­ge­nom­men wer­den.

2. Der Ressortleiter Öffentlichkeitsarbeit ist für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen im Zusammenhang mit Online-Auftritten ver­ant­wort­lich.

3. Abteilungen und Gruppen bedür­fen für die Einrichtung eige­ner Internetauftritte (z.B. Homepage, Facebook, Twitter) der aus­drück­li­chen Genehmigung des Ressortleiters Öffentlichkeitsarbeit. Für den Betrieb eines Internetauftritts haben die Abteilungen und Gruppen Verantwortliche zu benen­nen, denen gegen­über der Ressortleiter Öffentlichkeitsarbeit wei­sungs­be­fugt ist. Bei Verstößen gegen daten­schutz­recht­li­che Vorgaben und Missachtung von Weisungen des Ressortleiters Öffentlichkeitsarbeit, kann der Vorstand nach § 26 BGB die Genehmigung für den Betrieb eines Internetauftritts wider­ru­fen. Die Entscheidung des Vorstands nach § 26 BGB ist unan­fecht­bar. 

§ 10 Verstöße gegen datenschutzrechtliche Vorgaben und diese Ordnung 

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins dür­fen nur im Rahmen ihrer jewei­li­gen Befugnisse Daten ver­ar­bei­ten. Eine eigen­mäch­ti­ge Daten-erhebung, ‑nut­zung oder ‑wei­ter­ga­be ist unter­sagt. 

2. Verstöße gegen all­ge­mei­ne daten­schutz­recht­li­che Vorgaben und ins­be­son­de­re gegen die­se Datenschutzordnung kön­nen gemäß den Sanktionsmitteln, wie sie in der Satzung vor­ge­se­hen sind, geahn­det wer­den. 

§ 11 Inkrafttreten 

Diese Datenschutzordnung wur­de durch den Gesamtvorstand des Vereins am 25.05.2018 beschlos­sen und tritt mit Veröffentlichung auf der Homepage des Vereins in Kraft.

Datenschutz-Übersicht

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